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Artikel:

Antisemitismus in Deutschland
Einmal Antisemitismus ? la Hohmann, bitte!

Wer meint, es g?be keinen Antisemitismus au?erhalb der rechtsradikalen Szene, muss sp?testens nach dem ?Fall Hohmann? eines besseren belehrt sein.

Als er gehen musste, war er nicht allein. Nach seiner antisemitischen Rede zum Nationalfeiertag erhielt Hohmann Unterst?tzung aus CDU bis NPD (vereinzelt sogar SPD). Burschenschaften gaben Pro-Hohmann-Flugbl?tter heraus, und die Junge Union forderte ?kritische Solidarit?t?. Ein Zirkel von Unionsmitgliedern um den ehemaligen ZDF-Chefredakteur Fritz Schenk verwirklichte dies gleich in Form einer Solidarit?tsinitiative. Beispiele f?r die breite Unterst?tzung von Hohmanns Gedankengutes lassen sich leicht finden, so in fast jedem G?stebuch auf lokalen CDU-Homepages, wo etwa der rechte Publizist Eibicht immer wieder schreibt: ?Ich klage an! - Martin Hohmann ist unschuldig!? und unkommentiert bleibt. Die Partei selbst wurde erkl?rterma?en erst aktiv, als klar war, dass Hohmanns Mitgliedschaft parteisch?digend ist. Man wollte erst mal sehen, wie auf die Rede reagiert wird.

Nicht nur Vorurteile gegen J?dinnen und Juden
Antisemitismus ist die Erkl?rung des Welt?bels durch ?den Juden?. So war es bei Hohmanns Rede. Er erkl?rte das ?Gespenst des Kommunismus? durch den ?bolschewistischen Juden?. Da er genau diesem Muster der offensichtlich falschen und verschw?rerischen Deutung der Geschichte unterliegt und nichterkannte Ursachen der Dinge auf die J?dInnen projiziert, ist er Antisemit. Es ist die unzul?ssige Verallgemeinerung von (so das ?berhaupt der Fall ist) konkreten geschichtlichen Personen auf die Gruppe der J?dInnen. Dieser Gruppe werden per se bestimmte Eigenschaften zugeordnet, ein j?disches Wesen und eine Erkl?rung des ?bels durch diese Gruppe.
Da offener Antisemitismus in Deutschland historisch ?belastet? ist, bedient sich die b?rgerliche Rechte stattdessen h?ufig des so genannten ?sekund?ren Antisemitismus?. Der Vorwurf richtet sich nicht mehr offen gegen J?dInnen direkt, sondern wirft ihnen die Ergebnisse des Holocaust als deren eigene Schuld vor: Wegen des Holocaust d?rfen wir Deutschen ?rgerlicherweise nicht Nation spielen.
Beide Ph?nomene greifen, wenn sich gemeinsam B?rgerliche bis Rechtsextreme demonstrativ hinter Hohmann stellen. Sie f?hlen mit, weil sie sich selbst von einer moralischen Gedankenpolizei ?berwacht f?hlen, die den Naziterror nicht endlich vergessen will. Dann kommen wieder einmal die Schlussstrich-, Maulkorb- und Patriotismusdebatten auf. Einerseits lenken sie vom direkten Antisemitismus ab und andererseits zeigen sie selbst eine Anf?lligkeit f?r antisemitisches Denken.

Erschreckende Zahlen
Umfragen von Emnid, Infratest und Forsa kommen zu Ergebnissen wie: ?Negative Einstellungen gegen?ber Juden sind in Deutschland weit verbreitet?. Danach sind 40 Prozent der Deutschen der Meinung, ?dass die Juden einen zu gro?en Einfluss auf die Weltgeschehnisse aus?ben? (Infratest). 23 Prozent der Deutschen lassen sich dem Lager der Deutschen mit latent bis starken antisemitischen Einstellungen zuordnen (Forsa/Stern). Wer meint, dass es ?richtigen? Antisemitismus nur bei Rechtsextremen gibt, verschlie?t die Augen.

Fazit
Das Problem der b?rgerlichen Parteien ist nicht so sehr, dass es rassistische, judenfeindliche und antisemitische Ausf?lle in ihren Reihen gibt. Sie bietet viel mehr einen N?hrboden f?r Antisemitismus jeder buntscheckigen Art.

[Ver?ffentlicht in tendenz 02/03]
13.7.05 22:13


Artikel:

Kein Volk, kein Hartz, kein F?hrer!
oder warum der Volksbegriff ein Problem ist

Bei den Montagsdemonstrationen gegen den neoliberalen Regierungskurs, wurde im Osten Deutschlands angefangen, die Parole ?Wir sind das Volk? zu rufen, um auszudr?cken, dass die Regierung nicht alles mit den Regierten machen kann ? und ?Wir sind ein Volk? um Ost und West nicht wieder zu spalten. Die Intentionen, sich nicht regieren zu lassen, sondern selbst alle Macht zu beanspruchen und die Nicht-Spaltung der Bewegung, sind durchaus vertretbar. Trotzdem bergen diese Parolen politischen Sprengstoff.

Aus der Geschichte der DDR ist der positive Bezug auf die Parolen nachvollziehbar: Die Benennung eines Volkes ist immer eine Abgrenzung., die dDamals war diese als Abgrenzung zur Partei-Eelite, zu ??denen da oben??, gemeint war. Das Volk, damit waren die Regierten der DDR gemeint, wollte die politische Bevormundung durchbrechen durch die Betonung des ?Wir? in ?Wir sind das Volk?. Das ist erst mal ein demokratischer Gedanke. Allgemein aber sind aber noch andere Ab- und Ausgrenzungen durch den Volksbegriff denkbar.
Wenn ein Volk benannt wird, ist es fast immer ein nationales Staatsvolk. Selten denken oder dachten sich Menschen staatenlose V?lker aus. (Anm. PH: Ist das so? Dann m?ssten wir mal ?Staat? definieren. Ich w?rde den Satz weglassen.) Mit dem Einschluss einiger bestimmter Menschen in ein Volk, werden andere Menschen aus dieser Menge ausgeschlossen. Wer dem deutschen Volk angeh?rt, istkann nicht gleichzeitig Mitglied des franz?sischen, russischen oder tamilischen Volkes sein. Das bedeutet, dass erst mal gekl?rt werden muss, wer eigentlich zum Volk dazugeh?rt und wer nicht. Die Entscheidung passiert anhand ein paar Kriterien, die ziemlich willk?rlich sind. Ist jetzt eine Migrantin, die 15 Jahre in Deutschland lebt Angeh?rige des deutschen Volkes? Ist der Sohn eines Deutschen und einer Franz?sin, der hier geboren, aber in Frankreich aufgewachsen ist, zugeh?rig zum deutschen oder franz?sischen Volk?
Um die Volkszugeh?rigkeit zu entscheiden, haben sich die FaschistInnenNazis die Rassenkunde ersponnen. Anhand von ?u?erlichen Merkmalen und Abstammung kann demnach genau gesagt werden, wer echt deutsch oder doch nur ein Bastard ist. Gerade in deutscher Sprache wurden die Befehle f?r Genicksch?sse gegeben, mit denen das deutsche Volk gereinigt und arisch gehalten werden sollte. (Anm. PH: Verstehe den Zusammenhang dieses (letzten) Satzes nicht. Streichen?) Im deutschen Genozid gegen Anh?ngerInnen j?dischen Glaubens und weitere angeblich Andersartige wurde sich positiv auf das Volk berufen (Ja und? Streichen?). Die N?he zum Rassismus darf auch bei harmlos klingendem Volks-Gerede nicht vergessen werden. Und grade f?r die deutsche Problematik (und genau um die geht es) muss Sensibilit?t gelernt werden.
Das ?Volk? ist ein k?nstliches Gebilde, in das man gepresst werden soll, obwohl man oder frau eventuell viel mehr Interessensgleichheiten mit der amerikanischen Ureinwohnerin hat, als mit dem spie?igen Nachbarn. Der Begriff ?Volkswille? versucht die Vielf?ltigkeit der Bev?lkerung und die oft gegens?tzlichen Interessen zu ?berspielen ,und gibt dadurch eine gef?hrliche Steilvorlage f?r totalit?re Politik.
Im ?brigen ist es ein deutsches Problem, da in anderen Sprachen z.B. ?the people? oder ?el pueblo? nicht v?lkisch verstanden werden k?nnen. Im Deutschen gibt es die Entsprechung ?P?bel?, die aber hier negativ belegt ist. Der Volksbegriff sollte aufgrund der deutschen Geschichte vollkommen verworfen werden. Er bietet keinerlei emanzipatorischen Gehalt. Wir k?nnen auch anders sagen, dass wir ausgebeutet werden, uns das nicht bieten lassen, dagegen im ganzen Land demonstrieren, und dass wir uns mit anderen sozialen Bewegungen in der ganzen Welt, die das selbe Ziel verfolgen, in der ganzen Welt solidarisieren.
Wenn wir Demonstrierende eine Demokratisierung und eine soziale Gestaltung der Gesellschaft in all ihren Bereichen habenschaffen wollen, d?rfen wir an keiner Grenze halt machen. Volkswagen (ein deutscher Konzern) hat die ArbeiterInnen und Angestellten erpresst um Arbeitszeiten zu verl?ngern. Das kann er, weil einzelne Lohnabh?ngige dem globalisierten Kapital schwach gegen?berstehen. Im Kampf um die eigene Existenz, brauchen wir nicht den Standort Deutschland, sondern internationale Solidarit?t!. Volkseinheit, Nationalismus und Deutscht?melei sind die falschen Waffen gegen Sozialabbau und Profitlogik.
Lassent wir uns selber nicht in V?lker aufteilen, sondern lasst uns die Aufteilung der Menschen nach Verwertbarkeit durchbrechen. Die Grenze verl?uft nicht zwischen Nationenden V?lkern, sondern zwischen Klassenoben und unten.!

[Ver?ffentlicht in Schlagloch 01/04]
13.7.05 22:17


Artikel:

Konzernkritik vs. Kapitalismuskritik

?Brecht die Macht der Banken und Konzerne?, br?llt die SAV (eine gemeine trotzkistische Partei), Attac macht eine Vodaklau-Kampagne gegen den Mobilfunkanbieter Vodafone und die Coordination gegen BayerGefahren (CBG) besch?ftigt sich nur mit den ?beltaten der Bayer AG. Kritik an Multis ist irgendwie einseitig und nicht unproblematisch, aber vielleicht k?nnen wir ihr doch etwas abgewinnen.

Konzerne roden Regenw?lder, verschmutzen Fl?sse, lassen Kinder arbeiten, beuten aus bis zum Gehtnichtmehr. Alle sehen es doch, aber kein Mensch tut etwas dagegen. Beinahe niemensch. Attac hat schon lange erkannt was die Multis so treiben und hat die Kampagne ?Vodaklau? gestartet. 20 Milliarden Euro soll der Konzern an Steuern zahlen, da er durch absichtlich herbeigef?hrte Kursverluste an der B?rse gro?e Abschreibungen gemacht hat. Im Kleingedruckten wird zwar der Staat aufgefordert die Steuerschlupfl?cher zu stopfen, im moralischen Fokus steht erst mal der s?ndige Konzern. Die ?bernahme des (guten) deutschen Mannesmann-Konzerns durch den (b?sen) ausl?ndischen Vodafone-Konzern, wird als ?bler Steuertrick bezeichnet. Auf Vodaklau-Plakaten sind Menschen abgebildet, die weinen, weil dem Staat die Steuergelder von Vodafone fehlen und deshalb z.B. die eigene Schule nicht saniert wird.
Zwar wird am Rande erw?hnt, dass auch andere Gro?unternehmen so ?hnlich handeln, doch wird sich auf dieses Beispiel beschr?nkt. Warum grade Vodafone? So wurde nicht etwa ein Konzern wie Bayer genommen, der Umweltschweinereien verbricht und Giftgas herstellt, was der CBG mit seinen Aufkl?rungskampagnen anprangert. Die Coordination steht unter dem Dachverband der kritischen Aktion?re und benutz Aktienstimmrecht um auf der Aktion?rsversammlung ?ffentlichkeit gegen die Unternehmenspolitik zu machen.
Bemerkenswert bei der Vodaklau-Kampagne ist die Trennung vom guten ?kleinen Mann? und dem raffenden Kapital. Die verwendeten Vokabeln, k?nnten auch anders gef?llt werden. Es w?re nur ein Pinselstrich dem dicken Unternehmenschef, der auf Gelds?cken sitzt eine Hakennase zu malen, aber wohl gemerkt, dieser m?sste erst gemacht werden. Es ist ein Schritt, der klein aber nicht notwendig ist um antisemitisch zu sein. Nat?rlich muss bei aller Kritik gesehen werden, dass zwischen personalisierter verk?rzter Kapitalismuskritik und Antisemitismus ein Unterschied besteht. Es ist der Unterschied einen irgendwie gearteten Ausbeuter zu sehen oder gleich den raffgierigen Juden.
Trotzdem muss die ?Mit Esser?-Rhetorik in attacs Kampagne kritisiert werden, die auch die PDS im Europawahlkampf angewendet hat. Damit rekurriert man auf Hartmut Esser, der Abfindungen in Millionenh?he bekam. Allerdings bleibt bei dem Slogan ?Mit Esser nicht einfach abfinden? (PDS) die Konnotation des Mitessers am gesunden Volksk?rper offen. Eine Bedeutung, welche auch Nazis h?tten intendiert haben k?nnen.
Zur?ck zur Konzernkritik: Allein durch eine moralische Besserung der ChefInnen, ist Entfremdung, Ausbeutung und Kriesenhaftigkeit des Kapitalismus noch lange nicht ?berwunden. Eine radikale Umw?lzung der Verh?ltnisse ist n?tig um die Emanzipation des Menschen zu erreichen. Sagen wir es mit Marx: ?? alle Verh?ltnisse umzuwerfen in denen der Mensch ein geknechtetes, ein verlassenes, ein ver?chtetes Wesen ist.? Kritik der Kritik ja, aber Revolutionsromantik ? la SAV nein. Die Kritik am konkret Erkennbarem ist erst mal n?tig, muss dann aber abstrahiert werden um Probleme urs?chlich zu treffen. Robert Kurz sagt, dass jede Bewegung mit verk?rzter Kapitalismuskritik anf?ngt. Wer verk?rzte Kapitalismuskritik gleich verwirft, m?chte keine Bewegung.
Ziel sollte vielleicht sein, nicht mit der perfekten Kapitalismuskritik aufzuwarten, sonder zu zeigen was Probleme an bestimmter Konzernkritik sind und kapitalistische Zusammenh?nge verdeutlichen. Die Analysearbeit muss erstmal aufgebracht werden und f?llt nicht vom Himmel. Wer sich noch nicht lange Gedanken ?ber Verh?ltnisse in einer warenproduzierenden Gesellschaft gemacht hat oder nicht nach Ursache im System sucht, sollte nicht verurteilt werden, sondern in Diskussionen einbezogen werden um eine radikale Kapitalismuskritik zu erm?glichen.

[Ver?ffentlicht in express 08/04]
14.7.05 23:59


Essay: Warum Putzen notwendig religiös i

Essay
Warum Putzen notwendig religi?s ist

Zuerst einmal muss gesagt werden, dass es sich um Putzen, Saugen, Aufr?umen und ?hnliche T?tigkeiten in Wohngemeinschaften (kurz WGen) handelt.
Beim Putzen und allen ?hnlichen T?tigkeiten geht es darum einen Ort von Schmutz, Dreck und Unordnung zu Befreien. Es hat damit ein befreiendes Moment, es macht frei.
Allerdings kann hier eine gesteigerte Putzh?ufgkeit und ?intensit?t in Fesseln der Putzenden umschlagen. Wenn nur noch des Putzens wegen geputzt wird, regiert die Sp?lb?rste ?ber den Menschen. Die Geschichte hat gezeigt, dass es vor allem in Deutschland immer wieder die Herrschaft von Ordnung und Sauberkeit gegeben hat. Deutschland abzuschaffen k?nnte f?r Abhilfe sorgen.
Ist die Putzintensit?t so schwach, dass es nur zu Putzakten einmal im Monat kommt besteht keine Gefahr der Ordnungsherrschaft ?ber den Menschen. Es regieren andere Prinzipien.
Wir wissen nun wie Putzen in seiner Wirkung befreiend und wie es beherrschend sein kann, je nach Vermittlungsart.
Die Ursache, der Antrieb zu Putzen liegt oft im Erhoffen der befreienden Zust?nde. Ist nun aber eine WG Vermittlung und Ort von Putzakten, gestaltet sich das Ergebnis oft anders. Es wird geputzt um einen bestimmten Zustand zu erreichen, doch muss dabei mit den MitbewohnerInnen gerechnet werden, denn eine WG ist klein statisches Ding, sondern immer in Bewegung.
Umterschiedliche Menschen putzen anderes, gehen anders mit Geputztem um, was in ihrer pers?nlichen Geschichte begr?ndet liegt, die sich selbstverst?ndlich von den der anderen unterscheiden. Sonst w?ren sie keine Individuen.
Wir finden hier die Entfremdung vom eigentlichen ordentlichen Zuhause, dass der/die Putzende sich erdacht hat. So ist der Gegenstand der eigentlichen ordnungsschaffenden Verausgabung der eigenen Nutzung zum Teil entfremdet, da von anderen mitgenutzt.
Die Putzenden haben jeweils die Hoffnung auf Befreiung, was ja ihr Handlungsantrieb ist, werden diese aber sie vollst?ndig erreicht. Hoffnung ist ein religi?ses Prinzip, den Menschen st?ndig in Bewegung haltend, da Erl?sung ihr Versprechen ist.
Es ist also notwenig religi?s in WGen zu putzen, da der Antrieb das Heilsversprechen, die Befreiung von Schmutz ist und nie eingel?st wird.

[Aus dem WG-Buch]
20.7.05 14:17


Gedanken: Psychotrix

Psychotrix zur Selbstverarschung

Es klappt doch immer wieder sich selbst zu verarschen, zumindest bei mir. Nur eine Stunde GTA spielen, nur kurz ein paar Linux Pakete runterladen, mal eben schauen ob neue Filme auf des Mitbewohners Festplatte sind usw. Aus all diesen Sachen k?nnen stundenlange Besch?ftigungen werden, vor allem das Computerspielen. Dabei nehme ich mir oft vor mich wirklich nur kurz abzulenken, stelle mir sogar einen oder mehrere Wecker, halte das Versprechen an meine vern?nftige H?lfte dann aber doch nicht ein. Es ist egal wie viele und was f?r Erinnerungen, doch was Sinnvolles zu machen, ich parat habe, denn die dunkle Seite gewinnt doch. Die innere Stimme spricht: ?Eine Stunde kannst du dich noch ablenken, weil du dann anf?ngst richtig zu arbeiten.? Diese Stimme sagt das allerdings zu jeder Zeit, nach jeder abgelaufenen Stunde wieder und h?lt mich davon ab Dinge zu erledigen, die ich machen muss, Leuten versprochen habe. (W?rde ich diesen Punkt ausf?hren, t?ten sich Abgr?nde auf?)
Wenn es so herum klappt, sich selbst zu verarschen nicht zu arbeiten, dann m?sste es doch eigentlich auch andersherum klappen. Die Vernunft hilflos gefangen, m?sste sich wenigstens das schwache Fleisch ?berlisten lassen positiv aktiv zu werden. Gibt es Psychotrix, die einen selbst das tun lassen, was mensch sich eigentlich vorgenommen hat? Nat?rlich sollte das auf eine absolut faschismus-unverd?chtige Art und Weise gehen, mit humanen Methoden also.
Ich m?chte mich endlich mal selbst verarschen und rauskriegen was ich eigentlich wollte. Oder ist das was ich ?eigentlich? will das Problem?

Im Internet schwirren doch bestimmt genug Psychoonkels und ?tanten rum, die mir helfen wollen. Hilfeee! ;-)

[Diese S?tze habe ich zur Ablenkung geschrieben.]
23.7.05 22:28


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